TOP

Weibliche Jugend schlägt Emden 20:4

Am Mittwoch war die neuformierte C-Jugend der HSG Emden zu Gast bei der HSG Leer, um Spielerfahrung zu sammeln. Dabei zeigten sich die noch unerfahrenen Gäste aus Emden natürlich noch reichlich unsortiert, aber höchst engagiert und spielfreudig.

Gerade die noch stark unsortierte Spielweise in der Offensive bereitete der HSG einige Probleme, da die richtige Zuordnung im Rahmen der 3:2:1 Deckung hier oft unmöglich war, so dass Torfrau Svantje Gruis durchaus einiges zu tun bekam. Erst langsam zeigte die HSG Leer dann auch besseres Abwehrverhalten, antizipiere Passwege, so dass vor allen Dingen Lina immer wieder Bälle abfangen konnte, während Ann-Cathrin und auch später Corinna durch gutes aggressives Deckungsverhalten überzeugte. So konnte die HSG auch immer wieder Gegenstöße Laufen, bei denen sich Nina und Imke als besonders treffsicher erwiesen. Das war auch notwendig, denn die Manndeckung der Emder bereitete Leer anfangs durchaus Probleme, da man hierdurch natürlich unter Druck geriet, Anspielstationen zu liefern, die vor allen Dingen in der Anfangsphase des Spiel oft nicht vorhanden waren. So entstand dann auch durchaus ein Lerneffekt bei der HSG Leer, die diese Situationen zunehmend besser in den Griff bekam und so dann auch endlich einige schöne Ballstafetten zeigen konnte. Über ein 9:3 nach 25 Minuten erspielte man sich so am Ende ein 20:4 in einem Spiel, an dem nicht nur beide Team Spaß hatten, sondern auch beide etwas lernen konnten.

Anhang 2

Für sie HSG Leer spielten: Svantje (TW); Nina (11); Lina; Ann-Cathrin (1); Lisa, Imke (7), Corinna (1), Maria, Kristina

Read More
TOP

HSG Sieg reicht nicht zur Meisterschaft – 12:10 in Völlenerfehn

Im letzten Spiel der Saison musste die HSG Leer einen Sieg holen, um die theoretische Chance auf den Titel zu wahren, Voraussetzung dafür war allerdings eine Niederlage von Tabellenführer Holtrop in Münkeboe. Allerdings musste dafür erst einmal die HSG ihre Pflichtaufgabe erfüllen und dafür musste man ausgerechnet zu Angstgegner Völlenerfehn, gegen den man zwar zuletzt immer gewinnen konnte, sich jedoch auch immer wieder dabei heftig umkämpfte Schlagabtausche lieferte. Und auch dieses Aufeinandertreffen erfüllte die Erwartungen. Zwar führte die HSG schnell mit 3:0, dann aber wurde Völlenerfehn wach und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die HSG zwar in der Deckung weitgehend stabil stand, aber vorne einfach zu statisch spielte und so die aggressive offensive Deckung der Gäste nur selten in Verlegenheit bringen konnte. So rannte man sich immer wieder fest und musste am Ende froh sein, zumindest mit einer knappen 7:6-Führung in die Kabine gehen zu dürfen.

Für den zweiten Spielabschnitt hatte man sich nun einiges mehr vorgenommen, aber man zeigte sich dann doch sehr überrascht, dass die Gastgeberinnen entgegen ihrer gewohnten Spielweise nun defensiv 6:0 deckten, was der HSG eigentlich hätte entgegen kommen sollten, eigentlich…..denn trotz der Möglichkeit, nun endlich freier spielen zu können und auch die Rückraumqualitäten zu entfalten, bleibt das Spiel der HSG verkrampft und so konnte man an diesem Nachmittag nur froh sein, dass die Deckung gute Arbeit zeigte und somit lediglich 5 erzielte Treffer im zweiten Spielabschnitt  reichten, um am Ende  12:10 zu gewinnen, insgesamt verdient, aber nicht wirklich schön anzusehen.

Überschattet wurde das Spiel allerdings von der schweren Verletzung von Daniela Goldenstein auf Seiten von Völlenerfehn, der wir von dieser Stelle aus schnelle Genesung wünschen.

Leider reichte der Sieg der HSG am Ende “nur” zur Vizemeisterschaft, da Münkeboe leider nicht in der Lage war, Schützenhilfe gegen Holtrop zu leisten. Die HSG darf dennoch stolz auf eine gute Saison 2014/15 blicken, in der man daheim ungeschlagen blieb und sich auch spielerisch weiterentwickeln konnte.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW); Kohny (-/19); Ulli (1/29); Kathrin (-/-); Claudi (2/18); Katja (-/36); Maike (2/22); Antje (1/6); Kerstin (6/66); Martina (-/4)

Read More
TOP

HSG auch erneut siegreich – 20:16 gegen HSG Emden

Nach dem überzeugenden Auftritt wähnte sich einige auf Seiten der HSG nun wohl auf der sicheren Seite, (über-)harte Emderinnen ließen die HSG-Damen aber zu Beginn des Spiels erst einmal schlucken, denn während man auf Seiten der HSG wohl gehofft hatte, dass man nun mit neu entdeckter spielerischer Stärke den Gegner aus der Seestadt bezwingen könne, setzten diese auf Lauffreude und körperlichen Einsatz und überraschten damit Leer vor allen Dingen in der Deckung, denn trotz der defensiven Variante mit einer 6:0 Deckung, brachen die Gäste immer wieder gegen nur zögerlich agierende HSG-Damen bis an den Kreis durch und erzielten so immerhin 10 Treffer im ersten Spielabschnitt. Außerdem kaufte Emden der HSG mit teilweise überhartem Einsatz in der Deckung den Schneid ab, so dass die HSG nur selten spielerischen Glanz entfalten konnte. Am Ende war man auf Seiten der HSG froh, wenigstens mit einer 11:10 Führung in die Kabine gehen zu können.

In der Kabine musste die HSG sich erst einmal schütteln und registrieren, dass man Emden mit gepflegtem Schönspiel nicht beikommen kann. Priorität sollte vor allen Dingen die Stabilität der Deckung sein, wo man nun mehr körperliche und geistige Präsenz zeigen wollte. Auch wurden Lösungsansätze aufgezeigt, um sich der aggressiven Emder Deckung zu entziehen. Und so sah man dann auch eine völlig andere HSG Leer im zweiten Spielabschnitt auf der Platte. In 15 Minuten sollte den Gästen lediglich noch ein einziger Treffer gelingen, was die HSG nutzte, um die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Der 16:11 Rückstand sorgte bei den Gästen leider für Frust, der sich in einigen unschönen Aktionen entlud, vor allen Dingen die agile Rimma Pfeifer bekam dies mehrfach schmerzhaft zu spüren und musste am Ende mit einem gebrochenen Finger vorzeitig das Feld verlassen. Doch die HSG erhöhte das Ergebnis weiter und führte bereits mit 20:14 ehe zwei Nachlässigkeiten in der Schlussminute Emden noch Ergebniskosmetik zum 16:20 erlaubte.

Am Ende war man auf Seiten der HSG nur noch froh, dass man das Spiel überstanden hatte und seine Pflicht im Titelrennen erfolgreich absolviert hatte.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW); Kohny (1/19), Ulli (3/28); Kathrin (-/-); Rimma (3/41); Claudi (2/16); Katja (2/36); Maike (2/20); Antje (1/5); Kerstin (5/60); Daniela (1/3); Martina (-/4)

 

Read More
TOP

Die nächsten Spiele

Mi. 22.04.2015   20:30 806122 Damen HSG Emden II
Sa. 25.04.2015   14:30 806105 FC Stern Völlenerfehn Damen
Sa. 25.04.2015   19:00 806109 männl. Jugend A HSG Leer
So. 03.05.2015   15:00 806122
männl. Jugend B SG Moorsum
Read More
TOP

Damen ziehen richtige Lehren – erfolgreicher Doppelspieltag wahrt Titelchance

Die bittere Niederlage gegen Titelkonkurrent Holtrop hatte Eindruck hinterlassen bei der HSG Leer und dazu geführt, sich selbst und die Schwäche vor allen Dingen gegen die starken Teams der Liga zu reflektieren. Dabei kam das Team zu dem Ergebnis, dass man seine spielerischen Mittel gegen die schwächeren Gegner nicht genug einsetze, so dass die notwendigen Automatismen in den Spielen, wo man gefordert sei, einfach nicht gut genug griffen. Auch wolle man seine Rückraumqualität mehr ins Spiel einbringen, so das Vorhaben der HSG Damen, die die Osterferien nutzen, um an ihrem Spiel zu feilen. In der Woche nach Ostern kam es dann durch eine Verlegung zu einem Doppelspieltag, den Auftakt machte das Spiel am Mittwochabend in Hage.

SV Hage – HSG Leer 12:22

Das Spiel beim SV Hage galt als Trainingsspiel, sollten doch hier endlich einmal auch die spielerischen Aspekte gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner erprobt und trainiert werden. Dass dies bitter nötig war, zeigte dann die erste Hälfte, zwar führte die HSG ständig, aber zahlreiche Ballverluste bei Gegenstößen und im Spielaufbau, dazu Unkonzentriertheiten in der Deckung ließen Hage bei einem Halbzeitstand von 8:6 für die HSG durchaus von einer Überraschung träumen.

Dennoch ließ sich die HSG nicht beirren spielte weiter ihre Konzepte und mit zunehmender Spieldauer griffen die Automatismen so langsam, Fehler wurden analysiert und minimiert, während die nun defensiver agierende Deckung nun besseren Zugriff auf die engagierten Gastgeberinnen bekam. Auch ohne die für das nächste Spiel geschonten angeschlagenen Katja Dahlmann und Inken de Buhr setze sich die HSG nun schnell deutlich ab und tankte für das Spitzenspiel am nächsten Tag viel Selbstvertrauen durch teilweise wunderschön herausgespielte Treffer. Am Ende stand mit dem 22:12 für die HSG Leer ein doch noch standesgemäßes Ergebnis, dessen Wert sich aber erst am nächsten Tag erweisen würde.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW); Kohny (-/18); Ulli (2/24); Kathrin (-);Rimma (4/32); Claudi (4/10); Antje (-/3); Kerstin (11/54); Martina (1/4); Karin (-)

 

HSG Leer – SV Münkeboe  15:8

Im Spitzenspiel zwischen den beiden punktgleichen Verfolgern des TSV Holtrop wollte die HSG nun endlich auch gegen einen der starken Gegner ihre Spiel durchbringen und zeigen, dass die Arbeit der letzten Wochen Früchte getragen haben. Im Gegensatz zur gewohnten 3:2:1 Deckung entschied man sich bei den Damen diesmal für die defensivere 6:0 Variante, auch vor dem Hintergrund von 2 kräftezerrenden Spielen an 2 Tagen. Die Defensive Stabilität sollte dann auch ein wichtiger Faktor für den Erfolg der HSG sein, denn unterstützt von einer starken Sonja Rätsch zwischen den Pfosten ließ die HSG-Deckung kein einziges Feldtor zu, nur zwei Gegenstöße konnten die Gäste neben drei Strafwürfen zu Toren machen. Die HSG hingegen hatte die Fehleranfälligkeit  aus der ersten Halbzeit in Hage völlig überwunden und zeigte ein variables und strukturiertes Angriffsspiel und setzte sich so langsam aber sicher ab zu einer hochverdienten 8:5 Pausenführung.

Dier lautstarke Kabinenpredigt der Gäste ließ ein Aufbäumen der Gäste aus Münkeboe erwarten, doch drei schnelle Treffer der HSG in Folge ließen den Widerstand schnell erlahmen, so dass die HSG nun insgesamt ungefährdet ihr Spiel machen konnte, während die Gäste immer wieder an Torfrau Inken de Buhr oder der stabilen Deckung scheiterten, zumindest gelang den Gästen im zweiten Spielabschnitt ihr einziges Tor aus dem Spiel heraus zum Stande von 6:11.Die HSG zeigte weiterhin eine starke Leistung, spielte sicher und strukturiert und baute den Vorsprung schließlich zum vielumjubelten Endstand von 15:8 aus.

Die HSG wahrte mit dem hochverdienten Erfolg ihr Titelchance, was aber viel wichtiger war, sie zeigte, dass sie die richtigen Lehren aus der Niederlage gegen Holtrop gezogen hatte und revanchierte sich so eindrucksvoll für die 18:20 Niederlage aus dem Hinspiel.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW); Kohni (-/18); Ulli (1/25); Rimma (6/38); Claudi (4/14); Katja (2/34); Antje (1/4); Kerstin (1/55); Karin (-); Martina (-/4)

 

Read More
TOP

Weibliche Jugend siegt in Weener

Nach dem 9:18 im Hinspiel in Weener trafen sich beide Team nun erneut zu einem Freundschaftsspiel, aus organisatorischen Gründen erneut in Weener. Beide Teams nehmen in dieser Saison ja leider nicht am Punktspielbetrieb teil und so dauerte es auch das erste Drittel, bis die HSG das 3:2:1 Deckungssystem halbwegs verinnerlicht hatte, während man vorne doch recht harmlos blieb. Verdient führte die HSG Weener/Bunde zu diesem Zeitpunkt mit 6:2.

Im zweiten Drittel aber hatte die HSG nun die Abwehr deutlich besser im Griff und was dann doch durchkam, wurde oft von Torfrau Svantje pariert, die ebenso wie die zweite Torfrau, Lara, eine gute Leistung zeigte. Da die spielerischen Mittel der HSG im Angriff relativ beschränkt waren, setzte man nun verstärkt auf Standards und Nina traf alleine viermal per Freiwurf, während Lina mit zwei schönen Rückraumwürfen für den Ausgleich nach dem 2. Drittel sorgte.

Im letzten 10minütigen Drittel musste Weener dann in Unterzahl agieren, da sich eine Spielerin verletzt hatte und weder Leer noch Weener Spieler zum Auffüllen hatte. Hier konnte die Leeraner dann noch zwei Treffer nachlegen, während Weener in Unterzahl nun kein Treffer mehr gelingen wollte. Am Ende freuten sich beide Teams aber eher über die gute Gelegenheit, endlich mal wieder ein richtiges Spiel bestritten zu haben und beiden Mannschaften wäre es zu wünschen, dass sie in der nächsten Saison wieder regulär am Punktspielbetrieb teilnehmen können.

Torfrau Svantje Gruis pariert auch diesen Wurf.

Torfrau Svantje Gruis pariert auch diesen Wurf.

Hierfür könnte die HSG Leer noch das eine oder andere interessierte Mädchen gebrauchen. Bei Interesse einfach mal am Mittwoch um 17 Uhr zum Training in der Pastorenkamphalle vorbeischauen oder sich bei Trainer Dirk Züchner unter 015158840585 0. 0491 /71808 melden. Auch eine Emailanfrage unter d.zuechner@gmx.de ist natürlich möglich.

 

Read More
TOP

Damen erledigen Pflichtaufgabe souverän – 24:12 gegen SV Hage

Von der Tabellenkonstellation her gesehen war das Heimspiel der HSG Damen gegen den SV Hage eigentlich lediglich eine Pflichtaufgabe, aber die zahlreichen Ausfälle ließen doch Befürchtungen aufkommen, dass es nicht so einfach sein würde, die wichtigen Zähler einzufahren.

Diese Befürchtungen hielten aber nicht lange vor, zwar konnten die Gäste bis zum 3:3 ergebnismäßig mithalten, dann aber fand man bei der HSG immer besser ins Spiel, erzielte eine immer bessere Abstimmung und erlaubte sich nur wenige technische Fehler, zudem fanden die Gäste gegen die aktive 3:2:1 Deckung nur selten ein Durchkommen, sondern wurden vielmehr häufig zu Fehlpässen verleitet, die die HSG immer wieder zu eigenem Tempospiel nutzte. So stand bereits zur Halbzeit eine komfortable 12:6 Führung auf der Anzeigentafel.

In der zweiten Halbzeit stellte die HSG auf eine 5:1 Deckung um, was sich in Anbetracht der Hager Taktik mit nunmehr zwei Kreisläufern auch als sinnvoll erwies. Dennoch war gerade die Anfangsphase der zweiten Halbzeit von einer gewissen Nachlässigkeit geprägt, die einige Abstimmungsprobleme in der Deckung produzierte, aber auch in der Offensive für leicht verschenkte Bälle sorgte, so dass Trainer Dirk Züchner sich beim Stand von “nur noch” 14:9 zu einem Timeout genötigt sah.

Die Ansprache zeigte Wirkung und in der Folge spulte die HSG ihr Programm dann wieder souveräner und zielstrebiger herunter, so dass Ende gegen resignierende Gäste ein deutlicher 24:12 Erfolg stand. Besonders erfreulich war dabei, dass Martina Kohn nach ihrem Fingerbruch nicht nur durchspielen konnte, sondern dank des tollen Tapeverbandes auch gleich mit 6 Treffern zweiterfolgreichste Werferin der HSG Leer war.

Am Mittwoch gegen den TSV Holtrop wird man sich zwar nochmal steigern müssen, der bisherige Tabellenzweite aus Holtrop verlor jedoch zeitgleich überraschend seine Partie in Emden, so dass für die HSG Leer nun eine durchaus angenehme Tabellenkonstellation entstanden ist, die für den Mittwoch nochmals motivieren sollte.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Ulli (2/20), Alex (1/2), Rimma (7/25), Katja (3/32), Kerstin (5/39), Karin (-), Kohny (6/17), Martina (-/3)

Read More
TOP

HSG Damen erneut mit Anlaufschwierigkeiten – 17:12 gegen Völlenerfehn

Gegen den FC Stern Völlenenerfehn tut sich die HSG Leer in der Regel schwer, das war auch dieses Mal so, allerdings gewinnt die HSG Leer in der Regel auch am Ende gegen den Rivalen und auch dies war am Ende so. Allerdings tut sich die HSG in dieser Saison auch oft im ersten Spielabschnitt schwer und leider hatte auch diese Serie Bestand, denn nach extrem mühseligem Start musste sich die HSG Leer zur Halbzeit mit einem 6:6 begnügen. Dabei durfte sich die HSG Leer glücklich schätzen, dass die Gäste in der Anfangsphase gleich vier Strafwürfe vergaben und Torfrau Sonja Rätsch ihr Team damit im Spiel hielt, dass ihrerseits körperlich, gedanklich und auch technisch nicht auf der Höhe war, zahlreiche unnötige Ballverluste waren die Folge, die die Gäste aus Westoverledingen dankbar annahmen. So sah sich Trainer Dirk Züchner frühzeitig gezwungen, die übliche 3:2:1 Abwehr in eine 5:1 Deckung umzuwandeln, so dass zumindest die strafwurfwürdigen Fouls in der Folge unterblieben.

In de Kabine mussten also erneut die Weichen neu gestellt werden und das gelang dann auch mit Erfolg. Die insgesamt trägen Seitenverschiebungen der Gäste wurden nun über die Halbpositionen gezielter ausgenutzt, und auch aus der stabilen Deckung heraus setzte die HSG nun immer mehr Gegenstöße erfolgreich, so dass man sich, verbunden mit einer nun wieder deutlich angemesseneren Ballsicherheit, relativ schnell mit 10:7 einen beruhigenden Vorsprung herausspielen konnte. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 10:9 verkürzen, die HSG zog aber prompt mit 14:9 erneut davon. Die konditionell zunehmend abbauenden und am Ende auch mit dem Schiedsrichtern hadernden Gäste resignierten zusehends, so dass der HSG schließlich ein verdienter 17:12 Erfolg gelang.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Antje (-/3), Maike (2/18), Martina (1/3), Alex (1/1), Ulli (-/18), Kerstin (7/34), Claudia (2/6), Kathrin (-), Rimma (1/18), Katja (3/19)

Read More
TOP

Gute Reaktion nach katastrophaler 1. Halbzeit – 20:11 gegen Holterfehn

IMG-20150214-WA0004

Keine Einstellung zu Spiel und Gegner fand die HSG erneut in einem Spiel gegen den TSV Germania Holterfehn, denn bereits zum dritten Mal in Folge hatte Leer in der ersten Halbzeit erhebliche Mühe mit dem Gegner aus der unteren Tabellenregion. Führte man in den Malen zuvor wenigstens mit 1 bzw. 2 Toren, musste man diesmal gar mit einem sensationellen 6:8 Rückstand in die Kabine gehen und das war auch verdient so, denn lediglich Claudia Köster konnte in einem Team, das sich überhaupt nicht im Spiel befand, Akzente setzen. Es fehlte an Bewegungsbereitschaft in Angriff und Abwehr gleichermaßen, Gegenstöße wurden oft leichtfertig verschleudert und Strafwürfe reihenweise in den Sand gesetzt. Die zahlreichen durchaus  bedeutsamen Ausfälle bei der HSG konnten eine solche Leistung dabei nicht rechtfertigen. Die Gäste aus Holterfehn nutzten die desolate Vorstellung des Favoriten und erzielten gegen die unkonzentrierte und auch gedanklich schwerfällige Deckung der HSG, in der Ulli Schürmann schmerzlich vermisst wurde zu diesem Zeitpunkt, 8 Treffer, während man in der Deckung keine große Probleme mit den durchsichtigen Angriffsversuchen der HSG hatte und sich ansonsten auf eine starke Torfrau verlassen konnte. So ging es mit einem 6:8Rückstand und hängenden Köpfen für die HSG in die Kabine.

In der Kabine wurden dann die zahlreichen Fehler angesprochen und Lösungswege aufgezeigt, dazu war die Mannschaft auch selbst völlig unzufrieden mit ihrem Auftritt und pushte sich dann mit Herz und Kopf zu einer beeindruckenden Leistung im zweiten Spielabschnitt. Die nun endlich aktiv arbeitende Deckung ließ nun kaum noch Chancen zu und wo Torfrau Sonja Rätsch noch unter Druck stand, verbrachte Torfrau Inken de Boer nun einen eher entspannten Abend. Daraus entwickelten sich gegen zunehmend mehr resignierende Gäste immer wieder nun auch besser genutzte Gegenstoßaktionen, eine davon führte dann auch zum negativen Höhepunkt, als Katja Dahlmann frei durch, eher durch Ungeschicklichkeit, denn durch böse Absicht, schmerzhaft von den Beinen geholt wurde. Zu Recht zeigte der gut leitende Unparteiische Theo Beekmann aus Jemgum hier die Rote Karte gegen die unerfahrene Spielerin aus Holterfehn. Leider blieb eine Schwäche auch in Halbzeit 2 erhalten, die Schwäche bei Strafwürfen, so dass auch dieser Strafwurf, so wie sieben weitere vergeben wurde.

Angetrieben von einer unermüdlichen Claudia Köster zeigte die HSG insgesamt nun endlich guten lauffreudigen und kreativen Handball, kam immer wieder zu klaren Abschlussmöglichkeiten, die nun auch in der Regel besser genutzt wurden, und gewann am Ende deutlich, aber letztlich auch in der Höhe verdient mit 20:11.

Glückliche Kunde erreichte die HSG dann nach dem Spiel, der erneute Punktverlust des Konkurrenten aus Holtrop bescherte den Damen nach Minuspunkten nun die alleinige Tabellenführung.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Katja (8/26), Karin (-), Kathrin (-), Kohny (1/11), Alexandra (-), Kerstin (3/30), Daniela (-/2), Claudia (5/9), Antje (2/3)

 

Read More
TOP

Überzeugender Auftritt in Marienhafe – HSG siegt 17:6

Zu einem deutlichen Erfolg kamen die Damen der HSG Leer bei Tabellenschlusslicht TuRa Marienhafe. Trainer Dirk Züchner hatte sein Team vor dem Anpfiff noch gewarnt, da Marienhafe von je her über gut ausgebildete Spieler verfügt und oft gerade bei Heimspielen auf ein großes Reservoir erfahrener Spielerinnen zurückgreifen kann, was auch in diesem Spiel der Fall war. Bereits der erste Treffer, ein Kracher aus gut und gerne 12 Metern zeigte, dass die Gastgeberinnen sich durchaus mit Qualität verstärkt hatten und so konnte Tura kurz darauf per Strafwurf sogar auf 2:0 erhöhen, während die HSG in dieser Anfangsphase deutlich Mühe hatte, sich vorne torgefährlich in Szene zu setzen. Es fehlte an raumgreifender Bewegung und die Anspiele an den Kreis waren so oft wenig effektiv. Ausgerechnet Katja Dahlmann brach dann nach knapp 8 Minuten mit einem Treffer am Kreis aber den Bann und von da an zog die HSG das Tempo an, nachdem die Umstellung, Kerstin Gröger auf die vakante Linksaußenposition zu stellen, deutlich Wirkung zeigte. Immer wieder riss man nun Lücken in die gegnerische Abwehr und erspielte sich zahlreiche torgefährliche Situationen, die oft nur durch Fouls unterbunden werden konnten. So erzielte die HSG im ersten Abschnitt allein 4 ihrer 8 Treffer zum 8:3 Pausenstand per Strafwurf, während die sicher stehende Deckung vor der erneut gut aufgelegten Torfrau Sonja Rätsch kaum noch etwas zuließ.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit zwei schnellen Tore der Gäste zum 9:4 und 10:5, beide Male jedoch klar im Kreis stehend, doch die Aufregung legte sich schnell uns die HSG zog nun wieder weiter gegen zunehmend  resignierende auf und davon. Während den Gästen gegen eine starke Torfrau Inken de Boer nun nur noch ein einziger Treffer gelingen sollte, zeigte die Offensive nun phasenweise tollen Handball mit viel Bewegung und Torgefahr, so dass am Ende ein ungefährdeter 17:6 Erfolg stand, zu dem Dank neuer Schuhe auch erneut Neuzugang Daniela Meiners einen Treffer beisteuern konnte. Damit bleibt die HSG oben weiter im Meisterschaftsrennen dabei und schloss zum nun punktgleichen Tabellenführer Holtrop auf, der überraschend gegen den TuS Weener unterlag.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Kohny (2/9), Kathrin (-), Daniela (1/2), Ulli (3/18), Katja (2/18), Martina (-/2), Claudi (1/4), Kerstin (8/27), Antje (-/1)

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

 

 

Read More