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Die nächsten Spiele

Mi. 22.04.2015   20:30 806122 Damen HSG Emden II
Sa. 25.04.2015   14:30 806105 FC Stern Völlenerfehn Damen
Sa. 25.04.2015   19:00 806109 männl. Jugend A HSG Leer
So. 03.05.2015   15:00 806122
männl. Jugend B SG Moorsum
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Damen ziehen richtige Lehren – erfolgreicher Doppelspieltag wahrt Titelchance

Die bittere Niederlage gegen Titelkonkurrent Holtrop hatte Eindruck hinterlassen bei der HSG Leer und dazu geführt, sich selbst und die Schwäche vor allen Dingen gegen die starken Teams der Liga zu reflektieren. Dabei kam das Team zu dem Ergebnis, dass man seine spielerischen Mittel gegen die schwächeren Gegner nicht genug einsetze, so dass die notwendigen Automatismen in den Spielen, wo man gefordert sei, einfach nicht gut genug griffen. Auch wolle man seine Rückraumqualität mehr ins Spiel einbringen, so das Vorhaben der HSG Damen, die die Osterferien nutzen, um an ihrem Spiel zu feilen. In der Woche nach Ostern kam es dann durch eine Verlegung zu einem Doppelspieltag, den Auftakt machte das Spiel am Mittwochabend in Hage.

SV Hage – HSG Leer 12:22

Das Spiel beim SV Hage galt als Trainingsspiel, sollten doch hier endlich einmal auch die spielerischen Aspekte gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner erprobt und trainiert werden. Dass dies bitter nötig war, zeigte dann die erste Hälfte, zwar führte die HSG ständig, aber zahlreiche Ballverluste bei Gegenstößen und im Spielaufbau, dazu Unkonzentriertheiten in der Deckung ließen Hage bei einem Halbzeitstand von 8:6 für die HSG durchaus von einer Überraschung träumen.

Dennoch ließ sich die HSG nicht beirren spielte weiter ihre Konzepte und mit zunehmender Spieldauer griffen die Automatismen so langsam, Fehler wurden analysiert und minimiert, während die nun defensiver agierende Deckung nun besseren Zugriff auf die engagierten Gastgeberinnen bekam. Auch ohne die für das nächste Spiel geschonten angeschlagenen Katja Dahlmann und Inken de Buhr setze sich die HSG nun schnell deutlich ab und tankte für das Spitzenspiel am nächsten Tag viel Selbstvertrauen durch teilweise wunderschön herausgespielte Treffer. Am Ende stand mit dem 22:12 für die HSG Leer ein doch noch standesgemäßes Ergebnis, dessen Wert sich aber erst am nächsten Tag erweisen würde.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW); Kohny (-/18); Ulli (2/24); Kathrin (-);Rimma (4/32); Claudi (4/10); Antje (-/3); Kerstin (11/54); Martina (1/4); Karin (-)

 

HSG Leer – SV Münkeboe  15:8

Im Spitzenspiel zwischen den beiden punktgleichen Verfolgern des TSV Holtrop wollte die HSG nun endlich auch gegen einen der starken Gegner ihre Spiel durchbringen und zeigen, dass die Arbeit der letzten Wochen Früchte getragen haben. Im Gegensatz zur gewohnten 3:2:1 Deckung entschied man sich bei den Damen diesmal für die defensivere 6:0 Variante, auch vor dem Hintergrund von 2 kräftezerrenden Spielen an 2 Tagen. Die Defensive Stabilität sollte dann auch ein wichtiger Faktor für den Erfolg der HSG sein, denn unterstützt von einer starken Sonja Rätsch zwischen den Pfosten ließ die HSG-Deckung kein einziges Feldtor zu, nur zwei Gegenstöße konnten die Gäste neben drei Strafwürfen zu Toren machen. Die HSG hingegen hatte die Fehleranfälligkeit  aus der ersten Halbzeit in Hage völlig überwunden und zeigte ein variables und strukturiertes Angriffsspiel und setzte sich so langsam aber sicher ab zu einer hochverdienten 8:5 Pausenführung.

Dier lautstarke Kabinenpredigt der Gäste ließ ein Aufbäumen der Gäste aus Münkeboe erwarten, doch drei schnelle Treffer der HSG in Folge ließen den Widerstand schnell erlahmen, so dass die HSG nun insgesamt ungefährdet ihr Spiel machen konnte, während die Gäste immer wieder an Torfrau Inken de Buhr oder der stabilen Deckung scheiterten, zumindest gelang den Gästen im zweiten Spielabschnitt ihr einziges Tor aus dem Spiel heraus zum Stande von 6:11.Die HSG zeigte weiterhin eine starke Leistung, spielte sicher und strukturiert und baute den Vorsprung schließlich zum vielumjubelten Endstand von 15:8 aus.

Die HSG wahrte mit dem hochverdienten Erfolg ihr Titelchance, was aber viel wichtiger war, sie zeigte, dass sie die richtigen Lehren aus der Niederlage gegen Holtrop gezogen hatte und revanchierte sich so eindrucksvoll für die 18:20 Niederlage aus dem Hinspiel.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW); Kohni (-/18); Ulli (1/25); Rimma (6/38); Claudi (4/14); Katja (2/34); Antje (1/4); Kerstin (1/55); Karin (-); Martina (-/4)

 

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Weibliche Jugend siegt in Weener

Nach dem 9:18 im Hinspiel in Weener trafen sich beide Team nun erneut zu einem Freundschaftsspiel, aus organisatorischen Gründen erneut in Weener. Beide Teams nehmen in dieser Saison ja leider nicht am Punktspielbetrieb teil und so dauerte es auch das erste Drittel, bis die HSG das 3:2:1 Deckungssystem halbwegs verinnerlicht hatte, während man vorne doch recht harmlos blieb. Verdient führte die HSG Weener/Bunde zu diesem Zeitpunkt mit 6:2.

Im zweiten Drittel aber hatte die HSG nun die Abwehr deutlich besser im Griff und was dann doch durchkam, wurde oft von Torfrau Svantje pariert, die ebenso wie die zweite Torfrau, Lara, eine gute Leistung zeigte. Da die spielerischen Mittel der HSG im Angriff relativ beschränkt waren, setzte man nun verstärkt auf Standards und Nina traf alleine viermal per Freiwurf, während Lina mit zwei schönen Rückraumwürfen für den Ausgleich nach dem 2. Drittel sorgte.

Im letzten 10minütigen Drittel musste Weener dann in Unterzahl agieren, da sich eine Spielerin verletzt hatte und weder Leer noch Weener Spieler zum Auffüllen hatte. Hier konnte die Leeraner dann noch zwei Treffer nachlegen, während Weener in Unterzahl nun kein Treffer mehr gelingen wollte. Am Ende freuten sich beide Teams aber eher über die gute Gelegenheit, endlich mal wieder ein richtiges Spiel bestritten zu haben und beiden Mannschaften wäre es zu wünschen, dass sie in der nächsten Saison wieder regulär am Punktspielbetrieb teilnehmen können.

Torfrau Svantje Gruis pariert auch diesen Wurf.

Torfrau Svantje Gruis pariert auch diesen Wurf.

Hierfür könnte die HSG Leer noch das eine oder andere interessierte Mädchen gebrauchen. Bei Interesse einfach mal am Mittwoch um 17 Uhr zum Training in der Pastorenkamphalle vorbeischauen oder sich bei Trainer Dirk Züchner unter 015158840585 0. 0491 /71808 melden. Auch eine Emailanfrage unter d.zuechner@gmx.de ist natürlich möglich.

 

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Damen erledigen Pflichtaufgabe souverän – 24:12 gegen SV Hage

Von der Tabellenkonstellation her gesehen war das Heimspiel der HSG Damen gegen den SV Hage eigentlich lediglich eine Pflichtaufgabe, aber die zahlreichen Ausfälle ließen doch Befürchtungen aufkommen, dass es nicht so einfach sein würde, die wichtigen Zähler einzufahren.

Diese Befürchtungen hielten aber nicht lange vor, zwar konnten die Gäste bis zum 3:3 ergebnismäßig mithalten, dann aber fand man bei der HSG immer besser ins Spiel, erzielte eine immer bessere Abstimmung und erlaubte sich nur wenige technische Fehler, zudem fanden die Gäste gegen die aktive 3:2:1 Deckung nur selten ein Durchkommen, sondern wurden vielmehr häufig zu Fehlpässen verleitet, die die HSG immer wieder zu eigenem Tempospiel nutzte. So stand bereits zur Halbzeit eine komfortable 12:6 Führung auf der Anzeigentafel.

In der zweiten Halbzeit stellte die HSG auf eine 5:1 Deckung um, was sich in Anbetracht der Hager Taktik mit nunmehr zwei Kreisläufern auch als sinnvoll erwies. Dennoch war gerade die Anfangsphase der zweiten Halbzeit von einer gewissen Nachlässigkeit geprägt, die einige Abstimmungsprobleme in der Deckung produzierte, aber auch in der Offensive für leicht verschenkte Bälle sorgte, so dass Trainer Dirk Züchner sich beim Stand von “nur noch” 14:9 zu einem Timeout genötigt sah.

Die Ansprache zeigte Wirkung und in der Folge spulte die HSG ihr Programm dann wieder souveräner und zielstrebiger herunter, so dass Ende gegen resignierende Gäste ein deutlicher 24:12 Erfolg stand. Besonders erfreulich war dabei, dass Martina Kohn nach ihrem Fingerbruch nicht nur durchspielen konnte, sondern dank des tollen Tapeverbandes auch gleich mit 6 Treffern zweiterfolgreichste Werferin der HSG Leer war.

Am Mittwoch gegen den TSV Holtrop wird man sich zwar nochmal steigern müssen, der bisherige Tabellenzweite aus Holtrop verlor jedoch zeitgleich überraschend seine Partie in Emden, so dass für die HSG Leer nun eine durchaus angenehme Tabellenkonstellation entstanden ist, die für den Mittwoch nochmals motivieren sollte.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Ulli (2/20), Alex (1/2), Rimma (7/25), Katja (3/32), Kerstin (5/39), Karin (-), Kohny (6/17), Martina (-/3)

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HSG Damen erneut mit Anlaufschwierigkeiten – 17:12 gegen Völlenerfehn

Gegen den FC Stern Völlenenerfehn tut sich die HSG Leer in der Regel schwer, das war auch dieses Mal so, allerdings gewinnt die HSG Leer in der Regel auch am Ende gegen den Rivalen und auch dies war am Ende so. Allerdings tut sich die HSG in dieser Saison auch oft im ersten Spielabschnitt schwer und leider hatte auch diese Serie Bestand, denn nach extrem mühseligem Start musste sich die HSG Leer zur Halbzeit mit einem 6:6 begnügen. Dabei durfte sich die HSG Leer glücklich schätzen, dass die Gäste in der Anfangsphase gleich vier Strafwürfe vergaben und Torfrau Sonja Rätsch ihr Team damit im Spiel hielt, dass ihrerseits körperlich, gedanklich und auch technisch nicht auf der Höhe war, zahlreiche unnötige Ballverluste waren die Folge, die die Gäste aus Westoverledingen dankbar annahmen. So sah sich Trainer Dirk Züchner frühzeitig gezwungen, die übliche 3:2:1 Abwehr in eine 5:1 Deckung umzuwandeln, so dass zumindest die strafwurfwürdigen Fouls in der Folge unterblieben.

In de Kabine mussten also erneut die Weichen neu gestellt werden und das gelang dann auch mit Erfolg. Die insgesamt trägen Seitenverschiebungen der Gäste wurden nun über die Halbpositionen gezielter ausgenutzt, und auch aus der stabilen Deckung heraus setzte die HSG nun immer mehr Gegenstöße erfolgreich, so dass man sich, verbunden mit einer nun wieder deutlich angemesseneren Ballsicherheit, relativ schnell mit 10:7 einen beruhigenden Vorsprung herausspielen konnte. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 10:9 verkürzen, die HSG zog aber prompt mit 14:9 erneut davon. Die konditionell zunehmend abbauenden und am Ende auch mit dem Schiedsrichtern hadernden Gäste resignierten zusehends, so dass der HSG schließlich ein verdienter 17:12 Erfolg gelang.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Antje (-/3), Maike (2/18), Martina (1/3), Alex (1/1), Ulli (-/18), Kerstin (7/34), Claudia (2/6), Kathrin (-), Rimma (1/18), Katja (3/19)

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Gute Reaktion nach katastrophaler 1. Halbzeit – 20:11 gegen Holterfehn

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Keine Einstellung zu Spiel und Gegner fand die HSG erneut in einem Spiel gegen den TSV Germania Holterfehn, denn bereits zum dritten Mal in Folge hatte Leer in der ersten Halbzeit erhebliche Mühe mit dem Gegner aus der unteren Tabellenregion. Führte man in den Malen zuvor wenigstens mit 1 bzw. 2 Toren, musste man diesmal gar mit einem sensationellen 6:8 Rückstand in die Kabine gehen und das war auch verdient so, denn lediglich Claudia Köster konnte in einem Team, das sich überhaupt nicht im Spiel befand, Akzente setzen. Es fehlte an Bewegungsbereitschaft in Angriff und Abwehr gleichermaßen, Gegenstöße wurden oft leichtfertig verschleudert und Strafwürfe reihenweise in den Sand gesetzt. Die zahlreichen durchaus  bedeutsamen Ausfälle bei der HSG konnten eine solche Leistung dabei nicht rechtfertigen. Die Gäste aus Holterfehn nutzten die desolate Vorstellung des Favoriten und erzielten gegen die unkonzentrierte und auch gedanklich schwerfällige Deckung der HSG, in der Ulli Schürmann schmerzlich vermisst wurde zu diesem Zeitpunkt, 8 Treffer, während man in der Deckung keine große Probleme mit den durchsichtigen Angriffsversuchen der HSG hatte und sich ansonsten auf eine starke Torfrau verlassen konnte. So ging es mit einem 6:8Rückstand und hängenden Köpfen für die HSG in die Kabine.

In der Kabine wurden dann die zahlreichen Fehler angesprochen und Lösungswege aufgezeigt, dazu war die Mannschaft auch selbst völlig unzufrieden mit ihrem Auftritt und pushte sich dann mit Herz und Kopf zu einer beeindruckenden Leistung im zweiten Spielabschnitt. Die nun endlich aktiv arbeitende Deckung ließ nun kaum noch Chancen zu und wo Torfrau Sonja Rätsch noch unter Druck stand, verbrachte Torfrau Inken de Boer nun einen eher entspannten Abend. Daraus entwickelten sich gegen zunehmend mehr resignierende Gäste immer wieder nun auch besser genutzte Gegenstoßaktionen, eine davon führte dann auch zum negativen Höhepunkt, als Katja Dahlmann frei durch, eher durch Ungeschicklichkeit, denn durch böse Absicht, schmerzhaft von den Beinen geholt wurde. Zu Recht zeigte der gut leitende Unparteiische Theo Beekmann aus Jemgum hier die Rote Karte gegen die unerfahrene Spielerin aus Holterfehn. Leider blieb eine Schwäche auch in Halbzeit 2 erhalten, die Schwäche bei Strafwürfen, so dass auch dieser Strafwurf, so wie sieben weitere vergeben wurde.

Angetrieben von einer unermüdlichen Claudia Köster zeigte die HSG insgesamt nun endlich guten lauffreudigen und kreativen Handball, kam immer wieder zu klaren Abschlussmöglichkeiten, die nun auch in der Regel besser genutzt wurden, und gewann am Ende deutlich, aber letztlich auch in der Höhe verdient mit 20:11.

Glückliche Kunde erreichte die HSG dann nach dem Spiel, der erneute Punktverlust des Konkurrenten aus Holtrop bescherte den Damen nach Minuspunkten nun die alleinige Tabellenführung.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Katja (8/26), Karin (-), Kathrin (-), Kohny (1/11), Alexandra (-), Kerstin (3/30), Daniela (-/2), Claudia (5/9), Antje (2/3)

 

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Überzeugender Auftritt in Marienhafe – HSG siegt 17:6

Zu einem deutlichen Erfolg kamen die Damen der HSG Leer bei Tabellenschlusslicht TuRa Marienhafe. Trainer Dirk Züchner hatte sein Team vor dem Anpfiff noch gewarnt, da Marienhafe von je her über gut ausgebildete Spieler verfügt und oft gerade bei Heimspielen auf ein großes Reservoir erfahrener Spielerinnen zurückgreifen kann, was auch in diesem Spiel der Fall war. Bereits der erste Treffer, ein Kracher aus gut und gerne 12 Metern zeigte, dass die Gastgeberinnen sich durchaus mit Qualität verstärkt hatten und so konnte Tura kurz darauf per Strafwurf sogar auf 2:0 erhöhen, während die HSG in dieser Anfangsphase deutlich Mühe hatte, sich vorne torgefährlich in Szene zu setzen. Es fehlte an raumgreifender Bewegung und die Anspiele an den Kreis waren so oft wenig effektiv. Ausgerechnet Katja Dahlmann brach dann nach knapp 8 Minuten mit einem Treffer am Kreis aber den Bann und von da an zog die HSG das Tempo an, nachdem die Umstellung, Kerstin Gröger auf die vakante Linksaußenposition zu stellen, deutlich Wirkung zeigte. Immer wieder riss man nun Lücken in die gegnerische Abwehr und erspielte sich zahlreiche torgefährliche Situationen, die oft nur durch Fouls unterbunden werden konnten. So erzielte die HSG im ersten Abschnitt allein 4 ihrer 8 Treffer zum 8:3 Pausenstand per Strafwurf, während die sicher stehende Deckung vor der erneut gut aufgelegten Torfrau Sonja Rätsch kaum noch etwas zuließ.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit zwei schnellen Tore der Gäste zum 9:4 und 10:5, beide Male jedoch klar im Kreis stehend, doch die Aufregung legte sich schnell uns die HSG zog nun wieder weiter gegen zunehmend  resignierende auf und davon. Während den Gästen gegen eine starke Torfrau Inken de Boer nun nur noch ein einziger Treffer gelingen sollte, zeigte die Offensive nun phasenweise tollen Handball mit viel Bewegung und Torgefahr, so dass am Ende ein ungefährdeter 17:6 Erfolg stand, zu dem Dank neuer Schuhe auch erneut Neuzugang Daniela Meiners einen Treffer beisteuern konnte. Damit bleibt die HSG oben weiter im Meisterschaftsrennen dabei und schloss zum nun punktgleichen Tabellenführer Holtrop auf, der überraschend gegen den TuS Weener unterlag.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Kohny (2/9), Kathrin (-), Daniela (1/2), Ulli (3/18), Katja (2/18), Martina (-/2), Claudi (1/4), Kerstin (8/27), Antje (-/1)

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

 

 

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Aus der Presse

So stand es in der Rheiderland Zeitung - Bericht zum Sieg der HSG Damen gegen Weener/Bunde

So stand es in der Rheiderland Zeitung – Bericht zum Sieg der HSG Damen gegen Weener/Bunde

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HSG behält Anschluss an Spitzengruppe – 19:13 gegen HSG Weener/Bunde

Einen wichtigen Erfolg, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren, konnte die HSG Leer am Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Weener/Bunde erzielen. Dabei musste das Spiel leider in die ungeeignete Pastorenkamphalle verlegt werden, deren glatter Boden schnelle Aktionen erschwerte und die aufgrund ihrer geringen Größe die Räume verengte, beides Faktoren, die eigentlich eher den robusteren Gästen hätten entgegen kommen sollen.

Die HSG nahm aber die Bedingungen gut an, denn auch der offensiven Deckung der Leeraner kam die schmale Halle durchaus entgegen, so dass sich anfangs ein zähes Ringen entwickelte, bei dem die HSG Leer die Lücken noch nicht konsequent genug zu nutzen wusste, die ihnen die Gastgeber durch die Manndeckung gegen Claudia Köster gaben, hier war das Fehlen der dynamischen Kerstin Gröger auf links und von Antje Friedrichs auf rechts noch deutlich zu merken. Über ein 4:4 nach gut 15 Minuten kam die HSG dann aber gefälliger ins Spiel, auch weil Rimma Pfeifer auf der für sie bisher ungewohnten halblinken Position immer besser zurecht kam und auch das Spiel über den Kreis nun zwingender wurde, hier konnten sich Katja Dahlmann und Martina Hieronimus immer wieder gut in Szene setzen. So setzte sich die HSG Leer ein wenig ab und konnte mit einem noch relativ knappen 9:7-Vorsprung in die Kabine gehen.

Nach der Halbzeit versuchten die Gäste aus Weener die Räume noch mehr zu schließen, indem sie nun auf eine 6:0 Deckung umstellten, doch die HSG hatte nun ihren Rhythmus gefunden und auch Neuzugang Daniela Meiners fand sich nach nur einem gemeinsamen Mannschaftstraining nun immer besser ins Spiel ein, so dass die HSG sich nun weiter absetzen konnte und viele Aktionen nur noch mit zunehmender Härte gebremst werden konnten. Der gut leitende Unparteiische aus Westoverledingen ahndete dies aber in der Regel konsequent, so dass auch diese Aktionen letztlich das Blatt nicht mehr wenden konnten. Daniela gelang dann mit einem schönen Rückraumwurf zum 18:12 auch ihr erster Treffer im Trikot der HSG Leer, während der zweite “Neuzugang”, Torfrau Inken de Boer, ebenfalls Gelegenheit hatte, sich noch das eine oder andere Mal auszuzeichnen.

Am Ende stand ein souveräner 19:13 Erfolg der HSG Leer, die damit Anschluss nach oben behält und nach der Niederlage in Münkeboe eine gute Reaktion gezeigt hat.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Kohny (1/7), Maike (5/16), Ulli (2/15), Martina (-/2), Katja (3/16), Claudi (2/3), Rimma (5/17), Daniela (1/1)

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HSG leistet sich zu viele Aussetzer – 18:20 in Münkeboe bringt erste Niederlage

Nach nur einer Trainingseinheit und deutlich ersatzgeschwächt mussten die HSG-Damen im ersten Spiel des neuen Jahres zum Verfolgerduell nach Münkeboe.

Dabei zeigte sich vor allen Dingen in den ersten Minuten das Fehlen von Spielmacherin Claudia Köster und von Automatismen, die nach der Winterpause noch nicht wieder griffen. Schnell lag man mit 1:5 hinten, ehe sich die HSG mit viel Einsatz und Kampfeswillen in das Spiel hereinkämpfte.

Man kam zunehmend besser ins Spiel, stand nun gegen die gefährlichen Halben  insgesamt sicher und holte bis zur 22. Minute zum 6:6 auf und lieferte sich von nun an einen intensiven Kampf mit den Gastgebern aus dem Südbrookmerland, die am Ende mit einer knappen 9:8 Führung in die Kabine gehen durften. Bereits dieser Treffer zum 9:8 war ein Geschenk der HSG und es sollten noch einige, leider entscheidende folgen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte die HSG Leer, die beiden besten Schützinnen der HSG Leer an diesem Tag, Kerstin Gröger (6) und Rimma Pfeifer (6) erzielten die Treffer zur 10:9 Führung, ehe Münkeboe mit 3 Treffern seinerseits auf 12:10 davonzog. Erneut entwickelte sich eine packende Halbzeit, die immer eng umkämpft blieb. Die entscheidende Phase begann dann mit Rimma Pfeifers Treffer zum 17:18 zwei Minuten vor dem Ende der Begegnung – den Gegenangriff Münkeboes brachte die aggressive Deckung der HSG zum Erliegen und als das Zeitspiel drohte fand dann doch noch ein eigentlich harmloser Verzweiflungswurf seinen Weg ins Tor. Die HSG musste nun natürlich schnell den Abschluss suchen und fand ihn auch, allerdings unfair gestoppt durch die Münkeboer Abwehr – Strafwurf! Kerstin Gröger übernahm die Verantwortung … und zeigte Nerven, der Ball ging am Tor vorbei. Die HSG machte nun ganz auf und ein folgenreicher Stellunsgfehler führte prompt zum 17:20, so dass Uli Schürmann mit ihrem zweiten Treffer nur noch Ergebniskorrektur gelang. So waren am Ende die letzten 2 Minuten ein Spiegelbild des gesamten Spiels, die HSG war zwar spielerisch überlegen, verschenkte aber durch individuelle Aussetzer annähernd 7 Tore, während Münkeboe eine überaus kontinuierliche Leistung zeigte und sich so am Ende etwas glücklich, aber eben durch die Konstanz im Spiel auch verdient durchsetzte, während die HSG sich selbst um den Erfolg ihres großen Kampfes gebracht hatte.

Für die HSG spielten: Sonja (TW), Kohny (-/6), Uli (2/13), Rimma (6/12), Katja (2/13), Maike (2/11), Antje (-/1), Kerstin (6/19), Martina (-/2)

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