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Die nächsten Spiele

Sa. 28.02.2015 16:00 805112 HSG Varel-Friesland – männl. Jugend B
Mi. 04.03.2015 20:15 806122 Damen – FC Stern Völlenerfehn
Sa. 07.03.2015 14:00 806122 männl. Jugend B – HSG Neuenburg/Bockhorn
So. 08.03.2015 16:00 813066 TSG Westerstede – männl. Jugend A

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Gute Reaktion nach katastrophaler 1. Halbzeit – 20:11 gegen Holterfehn

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Keine Einstellung zu Spiel und Gegner fand die HSG erneut in einem Spiel gegen den TSV Germania Holterfehn, denn bereits zum dritten Mal in Folge hatte Leer in der ersten Halbzeit erhebliche Mühe mit dem Gegner aus der unteren Tabellenregion. Führte man in den Malen zuvor wenigstens mit 1 bzw. 2 Toren, musste man diesmal gar mit einem sensationellen 6:8 Rückstand in die Kabine gehen und das war auch verdient so, denn lediglich Claudia Köster konnte in einem Team, das sich überhaupt nicht im Spiel befand, Akzente setzen. Es fehlte an Bewegungsbereitschaft in Angriff und Abwehr gleichermaßen, Gegenstöße wurden oft leichtfertig verschleudert und Strafwürfe reihenweise in den Sand gesetzt. Die zahlreichen durchaus  bedeutsamen Ausfälle bei der HSG konnten eine solche Leistung dabei nicht rechtfertigen. Die Gäste aus Holterfehn nutzten die desolate Vorstellung des Favoriten und erzielten gegen die unkonzentrierte und auch gedanklich schwerfällige Deckung der HSG, in der Ulli Schürmann schmerzlich vermisst wurde zu diesem Zeitpunkt, 8 Treffer, während man in der Deckung keine große Probleme mit den durchsichtigen Angriffsversuchen der HSG hatte und sich ansonsten auf eine starke Torfrau verlassen konnte. So ging es mit einem 6:8Rückstand und hängenden Köpfen für die HSG in die Kabine.

In der Kabine wurden dann die zahlreichen Fehler angesprochen und Lösungswege aufgezeigt, dazu war die Mannschaft auch selbst völlig unzufrieden mit ihrem Auftritt und pushte sich dann mit Herz und Kopf zu einer beeindruckenden Leistung im zweiten Spielabschnitt. Die nun endlich aktiv arbeitende Deckung ließ nun kaum noch Chancen zu und wo Torfrau Sonja Rätsch noch unter Druck stand, verbrachte Torfrau Inken de Boer nun einen eher entspannten Abend. Daraus entwickelten sich gegen zunehmend mehr resignierende Gäste immer wieder nun auch besser genutzte Gegenstoßaktionen, eine davon führte dann auch zum negativen Höhepunkt, als Katja Dahlmann frei durch, eher durch Ungeschicklichkeit, denn durch böse Absicht, schmerzhaft von den Beinen geholt wurde. Zu Recht zeigte der gut leitende Unparteiische Theo Beekmann aus Jemgum hier die Rote Karte gegen die unerfahrene Spielerin aus Holterfehn. Leider blieb eine Schwäche auch in Halbzeit 2 erhalten, die Schwäche bei Strafwürfen, so dass auch dieser Strafwurf, so wie sieben weitere vergeben wurde.

Angetrieben von einer unermüdlichen Claudia Köster zeigte die HSG insgesamt nun endlich guten lauffreudigen und kreativen Handball, kam immer wieder zu klaren Abschlussmöglichkeiten, die nun auch in der Regel besser genutzt wurden, und gewann am Ende deutlich, aber letztlich auch in der Höhe verdient mit 20:11.

Glückliche Kunde erreichte die HSG dann nach dem Spiel, der erneute Punktverlust des Konkurrenten aus Holtrop bescherte den Damen nach Minuspunkten nun die alleinige Tabellenführung.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Katja (8/26), Karin (-), Kathrin (-), Kohny (1/11), Alexandra (-), Kerstin (3/30), Daniela (-/2), Claudia (5/9), Antje (2/3)

 

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Überzeugender Auftritt in Marienhafe – HSG siegt 17:6

Zu einem deutlichen Erfolg kamen die Damen der HSG Leer bei Tabellenschlusslicht TuRa Marienhafe. Trainer Dirk Züchner hatte sein Team vor dem Anpfiff noch gewarnt, da Marienhafe von je her über gut ausgebildete Spieler verfügt und oft gerade bei Heimspielen auf ein großes Reservoir erfahrener Spielerinnen zurückgreifen kann, was auch in diesem Spiel der Fall war. Bereits der erste Treffer, ein Kracher aus gut und gerne 12 Metern zeigte, dass die Gastgeberinnen sich durchaus mit Qualität verstärkt hatten und so konnte Tura kurz darauf per Strafwurf sogar auf 2:0 erhöhen, während die HSG in dieser Anfangsphase deutlich Mühe hatte, sich vorne torgefährlich in Szene zu setzen. Es fehlte an raumgreifender Bewegung und die Anspiele an den Kreis waren so oft wenig effektiv. Ausgerechnet Katja Dahlmann brach dann nach knapp 8 Minuten mit einem Treffer am Kreis aber den Bann und von da an zog die HSG das Tempo an, nachdem die Umstellung, Kerstin Gröger auf die vakante Linksaußenposition zu stellen, deutlich Wirkung zeigte. Immer wieder riss man nun Lücken in die gegnerische Abwehr und erspielte sich zahlreiche torgefährliche Situationen, die oft nur durch Fouls unterbunden werden konnten. So erzielte die HSG im ersten Abschnitt allein 4 ihrer 8 Treffer zum 8:3 Pausenstand per Strafwurf, während die sicher stehende Deckung vor der erneut gut aufgelegten Torfrau Sonja Rätsch kaum noch etwas zuließ.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit zwei schnellen Tore der Gäste zum 9:4 und 10:5, beide Male jedoch klar im Kreis stehend, doch die Aufregung legte sich schnell uns die HSG zog nun wieder weiter gegen zunehmend  resignierende auf und davon. Während den Gästen gegen eine starke Torfrau Inken de Boer nun nur noch ein einziger Treffer gelingen sollte, zeigte die Offensive nun phasenweise tollen Handball mit viel Bewegung und Torgefahr, so dass am Ende ein ungefährdeter 17:6 Erfolg stand, zu dem Dank neuer Schuhe auch erneut Neuzugang Daniela Meiners einen Treffer beisteuern konnte. Damit bleibt die HSG oben weiter im Meisterschaftsrennen dabei und schloss zum nun punktgleichen Tabellenführer Holtrop auf, der überraschend gegen den TuS Weener unterlag.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Kohny (2/9), Kathrin (-), Daniela (1/2), Ulli (3/18), Katja (2/18), Martina (-/2), Claudi (1/4), Kerstin (8/27), Antje (-/1)

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

Kein Durchkommen gab es gegen die HSG Deckung

 

 

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Aus der Presse

So stand es in der Rheiderland Zeitung - Bericht zum Sieg der HSG Damen gegen Weener/Bunde

So stand es in der Rheiderland Zeitung – Bericht zum Sieg der HSG Damen gegen Weener/Bunde

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HSG behält Anschluss an Spitzengruppe – 19:13 gegen HSG Weener/Bunde

Einen wichtigen Erfolg, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren, konnte die HSG Leer am Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Weener/Bunde erzielen. Dabei musste das Spiel leider in die ungeeignete Pastorenkamphalle verlegt werden, deren glatter Boden schnelle Aktionen erschwerte und die aufgrund ihrer geringen Größe die Räume verengte, beides Faktoren, die eigentlich eher den robusteren Gästen hätten entgegen kommen sollen.

Die HSG nahm aber die Bedingungen gut an, denn auch der offensiven Deckung der Leeraner kam die schmale Halle durchaus entgegen, so dass sich anfangs ein zähes Ringen entwickelte, bei dem die HSG Leer die Lücken noch nicht konsequent genug zu nutzen wusste, die ihnen die Gastgeber durch die Manndeckung gegen Claudia Köster gaben, hier war das Fehlen der dynamischen Kerstin Gröger auf links und von Antje Friedrichs auf rechts noch deutlich zu merken. Über ein 4:4 nach gut 15 Minuten kam die HSG dann aber gefälliger ins Spiel, auch weil Rimma Pfeifer auf der für sie bisher ungewohnten halblinken Position immer besser zurecht kam und auch das Spiel über den Kreis nun zwingender wurde, hier konnten sich Katja Dahlmann und Martina Hieronimus immer wieder gut in Szene setzen. So setzte sich die HSG Leer ein wenig ab und konnte mit einem noch relativ knappen 9:7-Vorsprung in die Kabine gehen.

Nach der Halbzeit versuchten die Gäste aus Weener die Räume noch mehr zu schließen, indem sie nun auf eine 6:0 Deckung umstellten, doch die HSG hatte nun ihren Rhythmus gefunden und auch Neuzugang Daniela Meiners fand sich nach nur einem gemeinsamen Mannschaftstraining nun immer besser ins Spiel ein, so dass die HSG sich nun weiter absetzen konnte und viele Aktionen nur noch mit zunehmender Härte gebremst werden konnten. Der gut leitende Unparteiische aus Westoverledingen ahndete dies aber in der Regel konsequent, so dass auch diese Aktionen letztlich das Blatt nicht mehr wenden konnten. Daniela gelang dann mit einem schönen Rückraumwurf zum 18:12 auch ihr erster Treffer im Trikot der HSG Leer, während der zweite “Neuzugang”, Torfrau Inken de Boer, ebenfalls Gelegenheit hatte, sich noch das eine oder andere Mal auszuzeichnen.

Am Ende stand ein souveräner 19:13 Erfolg der HSG Leer, die damit Anschluss nach oben behält und nach der Niederlage in Münkeboe eine gute Reaktion gezeigt hat.

Für die HSG Leer spielten: Sonja (TW), Inken (TW), Kohny (1/7), Maike (5/16), Ulli (2/15), Martina (-/2), Katja (3/16), Claudi (2/3), Rimma (5/17), Daniela (1/1)

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HSG leistet sich zu viele Aussetzer – 18:20 in Münkeboe bringt erste Niederlage

Nach nur einer Trainingseinheit und deutlich ersatzgeschwächt mussten die HSG-Damen im ersten Spiel des neuen Jahres zum Verfolgerduell nach Münkeboe.

Dabei zeigte sich vor allen Dingen in den ersten Minuten das Fehlen von Spielmacherin Claudia Köster und von Automatismen, die nach der Winterpause noch nicht wieder griffen. Schnell lag man mit 1:5 hinten, ehe sich die HSG mit viel Einsatz und Kampfeswillen in das Spiel hereinkämpfte.

Man kam zunehmend besser ins Spiel, stand nun gegen die gefährlichen Halben  insgesamt sicher und holte bis zur 22. Minute zum 6:6 auf und lieferte sich von nun an einen intensiven Kampf mit den Gastgebern aus dem Südbrookmerland, die am Ende mit einer knappen 9:8 Führung in die Kabine gehen durften. Bereits dieser Treffer zum 9:8 war ein Geschenk der HSG und es sollten noch einige, leider entscheidende folgen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte die HSG Leer, die beiden besten Schützinnen der HSG Leer an diesem Tag, Kerstin Gröger (6) und Rimma Pfeifer (6) erzielten die Treffer zur 10:9 Führung, ehe Münkeboe mit 3 Treffern seinerseits auf 12:10 davonzog. Erneut entwickelte sich eine packende Halbzeit, die immer eng umkämpft blieb. Die entscheidende Phase begann dann mit Rimma Pfeifers Treffer zum 17:18 zwei Minuten vor dem Ende der Begegnung – den Gegenangriff Münkeboes brachte die aggressive Deckung der HSG zum Erliegen und als das Zeitspiel drohte fand dann doch noch ein eigentlich harmloser Verzweiflungswurf seinen Weg ins Tor. Die HSG musste nun natürlich schnell den Abschluss suchen und fand ihn auch, allerdings unfair gestoppt durch die Münkeboer Abwehr – Strafwurf! Kerstin Gröger übernahm die Verantwortung … und zeigte Nerven, der Ball ging am Tor vorbei. Die HSG machte nun ganz auf und ein folgenreicher Stellunsgfehler führte prompt zum 17:20, so dass Uli Schürmann mit ihrem zweiten Treffer nur noch Ergebniskorrektur gelang. So waren am Ende die letzten 2 Minuten ein Spiegelbild des gesamten Spiels, die HSG war zwar spielerisch überlegen, verschenkte aber durch individuelle Aussetzer annähernd 7 Tore, während Münkeboe eine überaus kontinuierliche Leistung zeigte und sich so am Ende etwas glücklich, aber eben durch die Konstanz im Spiel auch verdient durchsetzte, während die HSG sich selbst um den Erfolg ihres großen Kampfes gebracht hatte.

Für die HSG spielten: Sonja (TW), Kohny (-/6), Uli (2/13), Rimma (6/12), Katja (2/13), Maike (2/11), Antje (-/1), Kerstin (6/19), Martina (-/2)

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Erstes Spiel nach Neuanfang zeigt gute Ansätze – 9:18 in Weener

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Nachdem eine kleine Gruppe von Spielern zu Saisonstart ihre Kameradinnen auf unfeine Art im Regen stehen ließen,  war die HSG Leer gezwungen, das Team abzumelden, da die verbliebenen 11 Mädchen aufgrund ihres Altersunterschieds keine C- oder B-Jugend stellen konnten. So beschloss man, diese Saison nur zu trainieren und Freundschafts- statt Punktspiele zu bestreiten. Da das Training ohne die erwähnten Abgänge nun harmonischer und zielführender abläuft, war man gespannt, wie sich dies nun im ersten Spiel auswirken würde. Gegner war die HSG Weener/Bunde, die noch im letzten Jahr eine MSG mit der HSG hatte, den Versuch, in diesem Jahr alleine eine Mannschaft zu stellen aber ebenfalls nach drei Saisonspielen aufgeben musste.

Leider fielen an diesem Abend einige Spieler teilweise kurzfristig aus, so dass die HSG mit 5 Feldspielern und 2 Torhütern antreten musste. Die Mädchen ließen sich aber weder davon, noch von der unfallbedingten Sperrung des Emstunnels den Spaß nehmen und zeigten in Weener eine engagierte Leistung. Trainer Dirk Züchner ließ die Seinen dabei in einem 3:2:1 System antreten, das bisher lediglich in Ansätzen im Training geübt werden konnte, aber frei nach dem Motto: Spiel ist Training wagten die Mädchen den Sprung ins kalte Wasser und nach einer ersten kalten Dusche schwamm man sich so langsam frei. Immer wieder zeigte die phasenweise gute Deckungsarbeit Wirkung und führte sogar zu mehreren erhofften Gegenstößen durch die schnelle Nina Poppen, die auch die meisten der HSG Treffer erzielen konnte.

Spielerisch war man dem erfahreneren Team aus Weener insgesamt natürlich deutlich unterlegen, aber die vielen guten Ansätze, wie zum Beispiel einige gute Freiwürfe, engagierte Deckungsarbeit und eine gute Torfrau Svantje Gruis machen Mut für die Zukunft.

Am Ende stand nach einem tollen Spiel in freundschaftlicher Atmosphäre ein verdientes 18:9 für Weener, ein Ergebnis, mit dem die HSG Leer aber sehr gute leben kann. Man darf gespannt sein, wie sich das Team im neuen Jahr gegen Gegner wie Augustfehn oder Winschoten schlagen wird. Auch ein Rückspiel gegen Weener soll es natürlich im neuen Jahr geben.

 

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Packendes Gipfeltreffen endet Remis – 11:11 gegen TSV Holtrop

Beides Teams hielten ihre Serie und blieben auch nach dem Spitzenspiel der Regionsliga ungeschlagen, womit die HSG Leer zudem ihre Spitzenposition gegen Holtrop verteidigen konnte. Danach sah es aber nicht immer aus. Zwar hatte man einen klaren Matchplan gegen den Regionsoberligaabsteiger, die Umsetzung aber führte nicht immer zu den erhofften Ergebnissen.

In der Deckung stand man wie erhofft sehr sicher und Holtrop konnte sich zu keinem Zeitpunkt gefährlich an den Kreis hin durchsetzen, so dass nur einige durchaus umstrittene Strafwürfe und Gegenstöße zu Treffern führen konnten. Damit lag man defensiv voll im Soll, die Offensive aber blieb trotz der klareren Chancen gegenüber den Gästen weit unter ihren Möglichkeiten. Tempospiel gab es beinahe gar nicht, Positionswechsel blieben Mangelware, Abschlüsse aus dem Rückraum ebenso, dazu kam eine mäßige Chancenverwertung, gerade auch bei den Strafwürfen, was doppelt bitter war, führten doch ausgerechnet zwei verworfene Strafwürfe zu direkten Gegentoren durch Gegenstöße. So ging man, obwohl von der Spielanlage eigentlich besser, dennoch nicht unverdient mit einem 4:6 Rückstand in die Kabine.

Hier wurden nochmal die Fehlerquellen angesprochen und vor allen Dingen auch das eigene Tempospiel gefordert. Das aber zeigte gleich Holtrop, denn nach einem Ballverlust bei eigenem Gegenstoß setzten die Gäste den ersten Treffer der zweiten Hälfte zum 7:4.

Die HSG war nun aber deutlich wacher und präsenter und zeigten im zweiten Spielabschnitt den unbedingten Willen, dieses Spiel nicht zu verlieren. Endlich zog man nun ein eigenes Tempospiel auf, erwies sich als variabler und beweglicher im Angriffsspiel, aber leider nicht zwingend abschlusssicherer. Erneut wurden gute Chancen vergeben, darunter auch erneut zahlreiche Strafwürfe, so dass die HSG das Spiel zwar dank einer erneut überragenden Abwehrarbeit eng halten konnte, der Ausgleich oder gar die Führung aber einfach nicht gelingen wollten.

6 Minuten vor dem Ende schien sich das Schlachtenglück endgültig auf die Seite der Gäste geschlagen zu haben, ein Distanzwurf fand unglücklich den Weg ins Tor und die erste Schlampigkeit in der Deckung gar zur 11:8 Führung der Gäste. Die HSG stellte nun auf zwei Kreisläufer um und schien damit die Gäste zu verwirren, denn es folgten gleich drei Strafwürfe in Folge am Kreis von denen Martina Hieronimus und Rimma Pfeifer zumindest zwei verwerten konnten und Rimma war es auch die bei einem erweiterten Gegenstoß an den Kreis zog und dort nach schönem Anspiel von Martina Kohn zum vielumjubelten Ausgleich traf. Dann wurde es hektisch, da die angezeigte Spielzeit nicht mit der Uhr des Schiedsrichtergespanns übereinstimmte. So bekam Holtrop noch einen Angriff, der aber von der starken HSG Abwehr abgefangen wurde, in Unkenntnis der genauen Spielzeit wurde aber der 20sekündige Ballbesitz verschlafen, so dass der mögliche Siegtreffer ausblieb.

Trotz der offensiven Unzulänglichkeiten vor allen Dingen im ersten Spielabschnitt durfte die HSG aber mit ihrer starken Abwehrarbeit und ihrem kämpferischen Einsatz hochzufrieden sein. Am kommenden Samstag geht die Reise dann zum Jahresabschluss nach Hage.

Für die HSG spielten: Sonja Rätsch (TW), Martina Kohn (1/6), Kathrin Maahs, Rimma Pfeifer (3/6), Martina Hieronimus (1/2), Ulli Schürmann (-/11), Claudia Köster (-/1), Antje Friedrichs (-/1), Kerstin Gröger (3/13), Katja Dahlmann (3/11), Karin Sleeper

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Damen bewahren weiße Weste – 15:10 bei HSG Emden 2

Den bis dahin guten Saisonstart veredelten die Damen der HSG Leer mit ihrem vierten Sieg im vierten Spiel und können damit mit einer weißen Weste in die 4-wöchige Herbstpause gehen.

In der kleinen Borssumer Halle erwartete die HSG das erwartet schwere Spiel gegen eine massive Deckung der Emder, was sich auch in dem Halbzeitstand von 4:2 widerspiegelte. Die HSG war von Anfang an spielbestimmend und hatte Emden mit einer engagierten Abwehrleistung im Griff, gegen die massierte Deckung aber stellte sich die HSG nicht immer geschickt an und vergab zudem erneut zahlreiche Chancen.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es dann deutlich besser, den Emder Abwehrblock aufzureißen und die Chancenhoheit lag nun noch deutlicher auf Seiten der HSG, die sich zwar schnell auf 8:4 absetzen konnte, aber sich letztlich nie ganz sicher fühlen konnte. Das lag zum einen daran, dass man aufgrund zahlreicher Ausfälle nur wenig Möglichkeiten zum Wechseln und Erholen hatte, aber auch weil die Chancenverwertung immer noch nicht zufriedenstellend war. Dennoch erwies sich die HSG am Ende als hochverdienter Sieger und zeigte insgesamt eine gute Leistung, lediglich der Torabschluss muss in den nächsten Spielen noch deutlich verbessert werden.

Für die HSG spielten. Sonja Rätsch (TW), Martina Kohn (2/5), Maike Gerdes (1/9), Martina Hieronimus (-/1), Katja Dahlmann (3/11), Kerstin Gröger (5/15), Claudia Köster (1/1), Rimma Pfeifer (2/3), Ulli Schürmann (1/11)

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Sieg unter Schmerzen – 11:10 in Weener

Als hätte das Spiel gegen Holterfehn noch nicht genug Schrammen und blaue Flecken hinterlassen, musste die HSG auch in Weener nach einigen teilweise überharten Aktionen durch ein Tal der Schmerzen gehen, bevor der knappe, aber hochverdiente 11.10-Erfolg in trockenen Tüchern war.

Schmerzen bereitete sich die HSG in der ersten Hälfte teilweise selbst, denn obwohl man um die robuste Abwehr der Gastgeberinnen wusste, ging man immer wieder dahin, wo es weh tat, nämlich mitten ins engste Getümmel. Insgesamt waren die Aktionen auf zu engem Raum und zu wenig vorbereitet vorgetragen, so dass sich nur sehr schwer klare Abschlusschancen ergeben wollten. Wenn diese aber entstanden, wurde diese stellenweise kläglich vergeben…und das hatte Konsequenzen, denn obwohl die HSG-Abwehr insgesamt stabil stand genügten ein paar kleine Wackler zum Ende der ersten Halbzeit, damit ganz unverhofft der Gastgeber mit einer 6:4-Führung in die Kabine gehen konnte. Das stellte zwar den Spielverlauf auf den Kopf, aber wer seine Chancen nicht nutzt, darf sich am Ende nicht beschweren, wenn der Gegner die Gunst der Stunde nutzt.

 

Im zweiten Abschnitt spielte die HSG nach einer kleinen Umstellung in der offensive nun druckvoller, geduldiger, raumgreifender und dann auch erfolgreicher. Mit ganz anderer Körpersprache nahm man nun den Kampf gegen verbissen kämpfende Rheiderländerinnen an und glich schnell aus, ehe man sich bis zur 54. Minute sogar Dank des ersten Treffers von Neuzugang Rimma Pfeifer mit 10:8 leicht absetzen konnte. Doch die Gastgeberinnen hielten weiter dagegen und innerhalb einer Minute glichen sie zum 10:10 aus. Intensive und hektische Schlussminuten folgten. Die entscheidende Szene war, zumindest für Katja Dahlmann, dann wieder mit großen Schmerzen verbunden. Hatte sie in Halbzeit eins bereits einen Schlag auf die Lippe bekommen, wurde ihr nun frei vor dem Tor in der Luft beinahe der Arm ausgerissen. Die eigentlich fällige Rote Karte ließ der ansonsten gut leitende Schiedsrichter zwar stecken, aber der fällige Strafwurf wurde von Ulli Schürmann nervenstark verwandelt.

Mit der Schlusssekunde bekamen die Gastgeberinnen dann aber noch einen Freiwurf zugesprochen. Trotz des Blocks gelang der weeneraner Rückraumwerferin Janka Kruse noch ein Wurf aufs Tor, den Sonja Rätsch zu Erleichterung alle parieren konnte. So feierte die HSG Leer nach hartem Kampf den dritten Sieg im dritten Spiel und damit einen gelungenen Saisonstart.

Am Sonntag  geht es nun zur HSG Emden 2

Für die HSG Leer spielten: Sonja Rätsch (TW), Martina Kohn (1/3), Kathrin Maahs (-), Maike Gerdes (4/8), Martina Hieronimus (-/1), Ulli Schürmann (1/10), Katja Dahlmann (2/8), Claudia Köster (-), Kerstin Gröger (2/10), Rimma Pfeifer (1/1), Antje Friedrichs (-/1)

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