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Großer Kampf nicht belohnt 15:18 gegen Ihlow/Riepe

Wer schon geglaubt hatte, dass die Umstände im Spiel gegen Esens schwierig waren, musste gegen die HSG Ihlow/Riepe erkennen, dass es immer noch etwas schlimmer geht. Antje Friedrichs fiel bei der engen Personaldecke kurzfristig auch noch krank aus, Katja Dahlmann stellte sich trotz schwerer Grippe in den Dienst der Mannschaft und Martina Hieronimus hatte stellenweise Sehprobleme, nachdem sie bereits aus dem letzten Spiel ein blaues Auge davon getragen hatte und auch in dieser Begegnung erneut an gleicher Stelle schwer getroffen wurde. Um noch eines draufzusetzten erschien ein Schiedsrichtergespann, dass nicht nur aus Spieler des direkten Konkurrenten aus Ihrhove enthielt,. sondern dass aus nicht nachvollziehbaren Gründe offensichtlich eine persönliche Abneigung gegen den Trainer hatte, was diese mit ihrem Verhalten ihm und der Mannschaft gegenüber auch deutlich zu Ausdruck brachten. Professionalität und Unparteilichkeit sehen anders aus.

Dennoch biss sich der Außenseiter aus Leer in diese Partie, kämpfte, spielte und ackerte und hielt zur Pause ein hochverdientes 8:8.

Nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie eng, aber die Kräfte ließen bei der HSG Leer spürbar nach, zumal man nun immer einem knappen Rückstand hinterherlief. So erhöhten sich die Fehler in der Offensive, die die Gastgeber aus Ihlow immer wieder zu Kontern nutzen konnten. Kurz vor dem Ende fiel dann die Entscheidung, als Ihlow sich in wenigen Minuten mit 4 Treffern in Folge auf 18:13 absetzen konnte, den tapfer kämpfenden HSG Damen blieb nur noch Ergebniskosmetik und so verkürzten sie noch auf 15:18.

Am Ende einer fairen Begegnung, die nur durch das indiskutable Schiedsrichterverhalten einen faden Beigeschmack erhielt, zollte auch der faire Gegner den Damen Respekt, denen man nach diesem großen Kampf einen Punkt gegönnt hätte.

Für die HSG spielten: Sonja Rätsch (TW), Jessica Schmiedgen (TW), Alexandra Revenko, Martina Kohn, Sarah Möhlmann, Ulli Schürmann, Katja Dahlmann (1), Martina Hieronimus (3), Kerstin Gröger (4), Marita Dietrich (7)

Riepe

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HSG Damen erarbeiten sich wichtigen Sieg – 19:17 gegen Esens 2

Gegen den Aufsteiger Esens 2 wollte die HSG Leer natürlich wichtige Punkte holen, um sich weiter von dem in dieser Saison heftigen Abstiegskampf fernzuhalten. Das ist bei der Ausgeglichenheit der Regionsoberliga ab Platz3 immer wieder eine Herausforderung, der man sich stellen muss, auch wenn wie in diesem Spiel erneut wichtige Spieler wie Melania Kus oder Martina Hieronimus fehlten und andere angeschlagen auf die Zähne beißen mussten. Bislang aber hatte die HSG diese Aufgabe mit Ausnahme des Auftaktspiels gegen Holtrop bravourös gelöst und alle wichtigen Zähler eingefahren.

Esens 2 war ein bis dahin unbeschriebenes Blatt und erwies sich als junge schnelle Truppe, die immer wieder zu kontern versuchte, in der Rückwärtsbewegung aber Schwächen zeigte, so wie leider die HSG Leer selbst, die sich einige male überrumpeln ließ, aber zumindest bis auf den 0:1 Rückstand immer eine knappe Führung halten konnte, so dass es mit 10:8 in die Kabinen ging.

In Halbzeit zwei zeigte sich die HSG durchaus verbessert, was die Offensivaktionen anging, dennoch gab es immer auch wieder riskante Abspiele, die Gegenstöße ermöglichten, so setzte sich die HSG immer wieder ab, nur um Esens kurz darauf wieder herankommen zu lassen. Beim Stande von 15:15 drohte die Partie dann sogar zu kippen, zumal aus Sicht der HSG unglückliche Schiedsrichterentscheidungen die Stimmung kochen, aber die Konzentration verlieren ließen. Ein Time-out musste her und zeigte Wirkung. Trotz mehrfacher Unterzahl in den Schlussminuten setzte sich die HSG nun auf 19:16 ab, während Esens kurz vor Schluss nur noch Ergebniskosmetik zum 19:17 gelang.

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Für die HSG Leer spielten: Schmiedgen (TW), Kohn (1), Bodenburg (3), Dietrich (3), Sinning (5), Gröger (4), Dahlmann (3), Schürmann, Sleeper, Friedrichs

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HSG Damen vorne hui, hinten pfui 18:38 gegen SC Ihrhove

Mit großen personellen Sorgen reisten die Damen der HSG Leer zum haushohen Favoriten aus Ihrhove. Mit Karin Sleeper fand sich dann aber doch noch kurzfristig zumindest ein Auswechselspieler. Dennoch wollten die Damen der HSG zumindest einen guten Kampf liefern und versuchen ihr Spiel so gut es geht, aufzuziehen.

Dies gelang in der Offensive überraschend gut, lediglich bei ihrer Niederlage gegen Spitzenreiter Jever/Schortens mussten die Gastgeber mehr Tore schlucken und dass, obwohl die HSG gezwungenermaßen mit dem noch relativ neuen 2:4 System im Angriff operieren musste. Dennoch gelang es immer wieder Lücken zu schaffen und Abschlusschancen zu kreieren, so dass die Offensivleistung über weite Strecken erfreulich anzusehen war.

In der Defensive fand die HSG aber zu kaum einem Zeitpunkt in den Wettkampfmodus, stellenweise hatte man den Eindruck, der Gästeangriff müsse schnell erledigt werden, damit man selbst wieder ein Tor werfen könne. Bei allem Verständnis dafür, dass bei den ungleichen Bedingungen bereits im Vorfeld ein echter Wettkampf auf Augenhöhe ausgeschlossen war, waren die Schwächen in der Arbeit nach hinten doch sehr ärgerlich, zumal Torfrau Sonja Rätsch mit guter Leistung noch ihr Bestes gab, um 40 Gegentore zu verhindern.

So ergab sich nach zwei Halbzeiten mit jeweils 9:18 eine eher gemischte Stimmungslage, ob einer überaus starken Angriffsleistung und einer Defensivarbeit, die ein besseres Ergebnis leider verhinderte. Gegen Wilhelmshaven sollte die Defensive dann aber wieder zu alter Stärke finden, waren die Jadestädter doch das einzige Team in der vergangenen Saison, gegen das die HSG nicht punkten konnte.

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Mit toller Mannschaftsleistung zum Sieg – 18:16 gegen HSG Ihlow/Riepe

Gegen den Weser-Ems-Liga-Absteiger wollten die Damen der HSG Leer natürlich im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Doch man wollte sich von den 0:8 Punkten der Gäste nicht blenden lassen, waren die Niederlagen doch teilweise extrem knapp gewesen. Außerdem hatte die HSG Leer selbst personelle Probleme und musste einige angeschlagene Spieler aufbieten. So entwickelte sich nach drei spielfreien Wochen dann auch ein zähes Ringen zwischen beiden Teams, wobei die Führung immer wieder wechselte, die Leeranerinnen  sich das Leben aber immer wieder auch durch vergebenen Torchancen selbst schwer machten. Das war aber auch bis dahin das einzige wirkliche Manko im Spiel der Gastgeberinnen, die ansonsten die bessere Spielanlage besaßen und immer wieder Löcher in die 6:0-Deckung von Ihlow reißen konnten. So ging es mit einem 8:8 in die Kabine.

Die HSG Leer stellte zur zweiten Halbzeit um, verletzungsbedingt ging man im Angriff zu einem 2:4 über, während man gegen die aus dem Rückraum nicht so gefährlichen Gäste defensiv auf 5:1 umstellte. Dennoch blieb es in der Anfangsphase spannend, auch weil sich die HSG weiterhin einige Fehlwürfe zu viel leistete und auch mehrere Strafwürfe vergab. Dennoch setzte sich die HSG Leer, immer wieder geschickt in Szene gesetzt von einer spielfreudigen Marita Dietrich, zunehmen ab und zog vorentscheidend mit 16:12 davon. Diese beruhigende Führung verteidigte die HSG in den letzten Minuten geschickt, so dass die Gäste lediglich noch Ergebniskosmetik zum 18:16 betreiben konnten. Am letztlich hochverdienten Erfolg der HSG Leer konnten sie aber nicht mehr rütteln, so dass die wichtigen Punkte für den Klassenerhalt in Leer blieben.

Am kommenden Wochenende geht es nach dem Spiel gegen Jever/Schortens im letzten Spiel vor den Ferien nun zum zweiten großen Titelaspiranten nach Ihrhove.

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Sieg der Moral – HSG Damen siegen in Ihrhove

Dass die HSG Damen nach der viel zu kurzen Vorbereitung noch Zeit brauchen, hatte man im ersten Spiel gegen Holtrop sehen können, aber Schritt für Schritt wollte man sich an das notwendige Wettkampfniveau in den nächsten Spielen heranarbeiten, so dass die ersten Punktspiele zugleich Punkt- wie Trainingsspiele sein müssen.

In der ersten Hälfe zeigte sich die HSG dann auch sehr bemüht, die erarbeiteten Konzepte auf die Spielfläche zu bringen, der Abschluss beziehungsweise der letzte Pass wollte aber noch nicht gelingen, so dass die Gastgeber aus Ihrhove mit schnellen Gegenstößen daraus Kapital schlagen konnten. Sieben von neun Treffern resultierten dann auch aus solchen Gegenstoßsituationen. Dennoch blieb die HSG am Ball, glich nach 0:3 -Rückstand zum 4:4 aus und trug auch den 5:9 Rückstand zur Pause in die Kabine, ohne die Köpfe hängen zu lassen.

Für die zweite Hälfte wollte die HSG dann auch diese Gegenstöße besser unterbinden und solche Situationen nach Möglichkeit komplett vermeiden und das sollte auch gelingen, so dass sich die Gastgeberinnen nun mühsam an der starken HSG-Abwehr die Zähne ausbeißen mussten. Kaum noch Bälle kamen aufs Tor und wenn, dann war Leers neue Torfrau Jessica Schmiedgen zur Stelle. Ihrhove versuchte hingegen die starke Spielmacherin Marita Dietrich mit Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen, doch diese entzog sich dieser häufig geschickt und die Lücken in der Ihrhover Deckung nutzte die HSG nun auch zunehmend, so dass Ihrhove hier bald wieder auf 6:0 zurückschaltete.

Aber die HSG war nun im Spiel und so kam es, wie es kommen musste, Katja Dahmann erzielte nach gut 50 Minuten den hochverdienten Ausgleich und in der 55. Minute erhöhte Kerstin Gröger gar auf 14:12. Ein anschließender Strafwurf war nun die Gelegenheit auf 15:12 zu erhöhen, aber der Pfosten verhinderte die Vorentscheidung. Einen einzigen Gegenstoß hatte Ihrhove bis dahin in Halbzeit 2 erfolgreich abschließen können, dann aber brachten zwei katastrophale Fehlpässe zwei schnelle Gegentreffer durch Konter ein und so stand es eine Minute vor dem Ende plötzlich wieder unentschieden 14:14. Die HSG vergab ihren Angriff und Ihrhove bekam nochmals die Gelegenheit, aber die gute 3:2:1-Deckung der HSG eroberte noch einmal den Ball und mit einem wuchtigen Distanzwurf in den Winkel setzte die HSG quasi mit dem Schlusspfiff den insgesamt verdienten Schlusspunkt zum vielumjubelten 15:14 Erfolg.

Dieser wäre eventuell auch am „grünen Tisch“ zustande gekommen, setzte Ihrhove 2 doch Spieler ein, die gerade zuvor noch bei Ihrhove 1 aktiv waren, hier wird die Staffelleitung sicherlich in den nächsten Tagen noch reagieren. Die HSG belohnte sich aber für ihre gute Trainingsarbeit und ihre tolle Moral über 60 Minuten selbst und nähert sich so langsam dem erhofften Niveau, um auch im zweiten Jahr die Klasse halten zu können.

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Mit Vollgas in die neue Saison

Einen tollen Tag verbrachten die Damen der HSG Leer am gestrigen Samstag im Ammerland und stellte damit die Weichen gleich mehrfach Richtung neue Saison, denn ersten gab man bereits hier Vollgas, zweitens war das Strampeln an der Draisine bereits ein kleiner Vorgeschmack auf die Spinning-Einheiten im Feedback – eine besondere Grundlagen-Fitness konnte allen Spielerinnen aber bereits zu diesem Zeitpunkt attestiert werden, auch das einarmige Bierkistenschleppen wurde bravourös gemeistert, und drittens zeigten sich bereits gestern Teamgeist und Spaß, alles Komponenten, die die HSG Damen auch in ihrer zweiten Saison nach dem Aufstieg sicherlich gut gebrauchen können, damit das Abenteuer Regionsoberliga auch ein erfolgreiches zweites Kapitel bekommt.

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HSG Leer macht Titelkampf spannend – 19:18 gegen HSG Emden

Es gibt Geschichten, die eben nur der Sport schreibt: Da blamierte sich die HSG im letzten Spiel in Ihrhove bis auf die Knochen, nur um dann im nächsten Spiel der passende Antwort zu geben und den bisherigen Tabellenführer und Titelanwärter HSG Emden mit 19:18 zu entzaubern. Diese hatten bislang lediglich gegen den ärgsten Verfolger, den Tus Esens, 2 Punkte gelassen, der seinerseits mit seinem Erfolg beim punktgleichen Tabellendritten aus Wilhelmshaven nachzog und nun punktgleich mit Emden um die Meisterschaft kämpft.

Dabei hatte die ersatzgeschwächte HSG für dieses Spiel eigentlich primär vorgehabt, den schlechten Eindruck aus dem Spiel gegen Ihrhove wettzumachen, ein Sieg war nun nicht zwingend eingeplant gewesen und so entwickelte sich in der ersten Hälfte auch ein Spiel, in dem die HSG sich tapfer gegen die Angriffe der starkem Emderinnen stemmte, in der diese aber im Endeffekt immer ein bisschen schneller, ballsicherer und effektiver waren, so dass Emden zur Halbzeit mit einer 11:8 Führung durchaus optimistisch in der Kabine gehen konnte.

Unzufrieden war HSG-Trainer Dirk Züchner ebenfalls nicht mit dem Spiel seines Teams, aber natürlich sah man auch, dass trotz der gezeigten guten Leistung noch Luft nach oben da war und man diese Partie noch lange nicht verloren hatte. Und so verkürzte die HSG recht schnell dann auch den Rückstand gleich zu Beginn der zweiten Hälfte und es entwickelte sich eine packende Begegnung, in der sich die Emder zwar durchgehend eine Führung erspielen, aber niemals absetzen konnten. immer wieder schlug die HSG zurück und verkürzte erneut ehe Marita Dietrich 4 Minuten vor Ende der Begegnung erstmals zum 17:17 ausglich und Katja Dahlmann kurz darauf erstmals die HSG Leer mit 18:17 in Front brachte. Die letzten beiden Minuten hatten es dann in sich, Emden konnte ausgleichen, Marita Dietrich stellte per Strafwurf erneut die Führung zum 19:18 wieder her. Kurz vor dem Abpfiff bekam Enden dann doch noch die Gelegenheit per Strafwurf wenigstens einen Zähler mitzunehmen, aber Torfrau Sarah Fabian parierte den Wurf großartig und hielt so den Sieg für die HSG fest.

Der anschließende Riesenjubel ließ erahnen, wie wichtig es der HSG war, die richtige Antwort auf das Ihrhovespiel zu geben und ein Ausrufezeichen zu setzen ehe man am Donnerstag, den 17.3. nun erneut in Ihrhove zum letzten Saisonspiel antreten muss.

Für die HSG Leer spielten: Sarah (TW), Marita (10), Kerstin (4), Denise (3), Kohny, Pia (1), Martina, Katja (2), Ulli

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Blamabler Auftritt in Ihrhove – 15:24 gegen Concordia

Eine indiskutable Vorstellung und damit ihr bislang schlechtestes Saisonspiel lieferten die Damen der HSG Leer im Derby gegen Concordia Ihrhove ab. Ohne Esprit, ohne Leidenschaft, ohne Laufbereitschaft war ein Spiel, das eigentlich nicht hätte verloren gehen müssen, aber nicht zu gewinnen.

Zwar hatte die HSG auch so zahlreiche Chancen und Möglichkeiten, aber es steckte einfach der Wurm drin an diesem Tag, an dem kein Spieler auch nur ansatzweise Normalform zeigte, was leider auch für die Schiedsrichterleistung galt, die ebenfalls ihren Anteil am Auftritt hatte. Aber nicht einmal zum Meckern konnten sich die Damen an diesem Tag aufraffen. In der Abwehr mussten sich die Gastgeberinnen gar nicht wirklich anstrengen, denn auch hier zeigte sich die HSG großzügig und verzichtete zudem bei Gegenstößen auch auf ein möglicherweise kraftraubendes Zurücklaufen. Und so endete der saft- und kraftlose Auftritt der HSG nach einem 8:9 Pausenstand am Ende deutlich mit 15:24.

Gut, dass am nächsten Wochenende mit der HSG Emden eine echte Chance zur Wiedergutmachung besteht!

 

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HSG Damen sichern Klassenerhalt – 20:11 gegen SV SF Larrelt

Als man sich zu Beginn der Saison in das Abenteuer Regionsoberliga stürzte, lautete das Ziel Klassenerhalt, und nachdem man am 4. Spieltag gegen den Tabellenletzten aus Larrelt 17:19 unterlag, schien diese Zielsetzung auch durchaus angemessen.

In der Zwischenzeit aber hat sich die HSG akklimatisiert und konnte beachtliche Ergebnisse erzielen, so dass man mittlerweile einen guten 6. Platz belegt und nur einen Zähler hinter Rang 4 liegt. Am Wochenende traf man nun erneut auf die Sportfreunde aus Larrelt, die den Lerranerinnen die bislang schmerzlichste Niederlage zugefügt hatten. Doch an diesem Wochenende erwiesen sich die Hafenstädter aus Emden chancenlos. Den Grundstein für den deutlichen Sieg legte die HSG bereits in der Anfangsphase, als man die Gäste mehrfach auskonterte und mit 5:0 davonziehen konnte.

Dann aber schlichen sich Ungenauigkeiten ins Spiel der HSG, leichte Fehler wurden produziert und Larrelt konnte auf 6:7 verkürzen…eine Auszeit musste her! Mit zwei Gegenstößen durch Martita und Melania gelang der HSG zumindest ein beruhigender 9:6 Vorsprung zur Pause…jedoch auch im Hinspiel in Emden führte man mit zwei Toren zur Pause…und verlor.

Kippte das Spiel im Hinspiel direkt nach der Pause, so zog die HSG nun die Zügel an, ließ sich weder von einer Manndeckung gegen Marita noch von der unliebsamen 5:1 Deckung beeinträchtigen, sondern setzte viele Dinge um, die man nach der Niederlage gegen Esens im Training angesprochen und geübt hatte, und zog schnell auf 15:8 davon, womit das Spiel dann auch entschieden war. Konzentriert spielte die HSG in der Folgezeit die Partie herunter und siegte am Ende verdient und deutlich mit 20:11. Mit diesem Sieg sicherte sich die HSG zudem vorzeitig den Klassenerhalt und kann in den letzten drei Begegnungen gegen Emden und die beiden Ihrhover Teams nun noch etwas für eine gute Endplatzierung tun.

Larrelt

Für die HSG Leer spielten: Sarah (TW), Sonja (TW), Kerstin (5), Melania (5), Pia (1), Tina, Ulli, Katja, Martina (1), Denise (3), Marita (4), Antje, Kohny (1)

 

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HSG verpasst erneute Überraschung knapp – 14:15 gegen TuS Esens

Es war die Überraschung der Hinserie, stark ersatzgeschwächt angereist, entführte die HSG Leer mit einem starken Finish beide Zähler beim Titelaspiranten TuS Esens. Es sollte die bislang letzte Niederlage des TuS bleiben, der nun entsprechend motiviert und selbstbewusst nach Leer angereist war, um die Scharte auszuwetzen.

Das sollte im ersten Abschnitt aber nicht wirklich gelingen, denn nach einer hart umkämpften Anfangsphase , in der es nach 15 Minuten auch dank einer erstklassig aufgelegten Sarah Fabian im Tor lediglich 2:2 stand, setzte sich die HSG mit gutem Konterspiel beim Stande von 5:5 auf 8:5 ab, Esens konnte vor der Pause lediglich noch auch 6:8 verkürzen.

Im zweiten Spielabschnitt stellte Esens dann auf eine 5:1 Deckung um, was der HSG absolut nicht behagte. Die zuletzt eher mäßige Trainingsbeteiligung, die den Aufbau von Automatismen für diese Situation verhindert hatte, schlug nun durch und man verlor nicht nur vorne den roten Faden, sondern oft auch den Ball, was Esens nun seinerseits zu Kontern nutze. Mit 9:8 drehte Esens schnell das Spiel und setzte sich beim Standen von 13:10 erstmals mit 3 Toren ab. Nur langsam bekam die HSG wieder Zugriff aufs Spiel als sich eine Gästespielerin beim Stand von 12:14 zwei Minuten vor dem Ende schwer verletzte. 20 Minuten war das Spiel unterbrochen, bis der gerufenen Notarzt die Spielerin versorgt und ins Krankenhaus abtransportiert hatte. Von dieser Stelle aus nochmals beste Genesungswünsche.

Die Zeit wurde genutzt, um sich nochmal einen Plan für die letzten zwei Minuten zu machen – auf der linken Seite wollte man sich mit einer 1:1 Aktion den schnellen Torerfolg holen und dann mit einer Wurffalle auf Außenrechts einen letzten Angriff zum Ausgleich sichern. Das klappte aber nur bedingt, denn zwar gelang der Durchbruch, der dann per Strafwurf zum 13:14 verkürzte, die anschließende Angriffsphase spielte der TuS aber clever runter und so musste die HSG dann den Wurf in der Mitte schlucken und der passte leider – 13:15. Mit dem letzten Angriff der HSG verkürzte Denise Sinning zwar noch auf 14:15, aber die große Überraschung blieb dieses Mal aus. Auch wenn man sich gegen den klaren Favoriten toll gewehrt hatte, muss sich die HSG über die Hilflosigkeit gegen die 5:1-Deckung sehr ärgern, denn hier war ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen.

Für die HSG Leer spielten. Sonja (TW), Sarah (TW), Martina, Ulli, Kathrin, Antje, Kerstin (2), Marita (6), Melania (4), Tina, Denise (2), Pia

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